Was aus Muttermilch alles gemacht werden kann!

Muttermilch ist natürlich zu allererst dazu da, Säuglinge zu ernähren. Doch steht überschüssige Milch zur Verfügung oder wollten Sie aus anderen Gründen schon immer mal wissen, was man damit noch so anfangen kann, sind Sie hier richtig. Was aus Muttermilch alles gemacht werden kann ist erstaunlich – neben dem Einfrieren für später ist auch die Herstellung von Schmuck möglich. Ein paar der scheinbar unzähligen Möglichkeiten zeigen wir Ihnen hier auf. 

Hinweis: Die folgenden Verwendungsmöglichkeiten sind Beispiele und keine ernährungstechnische oder gesundheitliche Beratung. Bei Fragen, wenden Sie sich an einen Kinderarzt / eine Kinderärztin.

Aus Muttermilch Seife und Cremes herstellen – das geht. Neben Wellness fürs Baby gibt es aber auch Muttermilchschmuck für die Mama.
Aus Muttermilch Seife und Cremes herstellen – das geht. Neben Wellness fürs Baby gibt es aber auch Muttermilchschmuck für die Mama.

Muttermilch einfrieren für die Zubereitung von Babynahrung

Überschüssige Muttermilch kann, so sie unter hygienischen Gesichtspunkten verpackt wurde, bis zu sechs Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden. Die wieder aufgetaute Milch kann beispielsweise genutzt werden, um damit Babykost anzurichten. Brei als Beikost ist hier denkbar. Neben dem Anreichern von Essen des Nachwuchses gibt es aber noch weitere Verwendungsmöglichkeiten. 

Crème und Seife aus Muttermilch herstellen

Da Muttermilch antiinfektiös wirkt und damit die besonders schnell für Reize anfällige Babyhaut pflegen kann, liegt die Herstellung von Crèmes und Seifen aus dem natürlichen Rohstoff nahe. Für Seife wird die Muttermilch mit Lauge gemischt, in die gewünschte Form gegossen und dann zum Härten stehen gelassen. Im Dunkeln und mit guter Belüftung gelagert ist die Muttermilchseife dann den meisten Anleitungen nach innerhalb von einem bis eineinhalb Monaten fertig.

Als Crème, die antibakteriell und entzündungshemmend auf der Babyhaut wirkt, kann die Muttermilch mit kaltgepresstem Kokosöl vermischt werden. Ob Babyakne, Entzündung auf der Haut, Ausschlag oder wunder Po – auf etwas Watte aufgetragen soll die Mischung der Haut beim Heilen helfen.

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Schmuck aus Muttermilch

Ein neues Leben ist für die Eltern immer auch ein kleines Wunder, das man zeitlebens nicht mehr missen oder vergessen möchte. Deshalb hängen sich einige Eltern die ersten Babyschuhe an den Rückspiegel des Autos, rahmen die Handabdrücke ihrer Kleinen ein oder halten die Babyzeit anderweitig fest. Mit Schmuck aus Muttermilch gibt es eine ganz besondere Möglichkeit, sich an die Säuglings- und Stillzeit zu erinnern.

Von „Milchfee“ gibt es zum Beispiel Sets zur Herstellung von Muttermilchschmuck sowie Schmuckstücke, in welche die Erzeugnisse eingefasst werden können. So lässt sich z. B. ein Muttermilchschmuck für Zwillinge und Geschwister gestalten, für den zwei Perlen aus Muttermilch per Anhänger an eine schöne Halskette befestigt werden. Die Anhänger sind mit und ohne Kette sowie in Silber, vergoldet und Rosé-vergoldet erhältlich.

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Verschiedene Verwendungsmöglichkeiten für die Milch der Mutter

Neben den aufgezeigten Verwendungszwecken – und neben dem Stillen natürlich – gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Nutzung von Muttermilch. So weisen einige Ratgeber darauf hin, dass es Apotheken gibt, die Globuli aus Muttermilch herstellen. Diese würden den Babys bei verschiedenen Leiden helfen. 

Zudem gibt es Anleitungen zur Herstellung von Joghurt oder Käse; überdies Tipps zur Anwendung auf Warzen oder für Kontaktlinsen, wenn mal keine Kontaktlinsenlösung zur Hand ist. Sie sehen: Ratgeber, Tipps und Anleitungen gibt es im Internet viele. Aber auch die meisten von denen ersetzen keinen professionellen Rat von Ärztinnen und Ärzten.