Meine Lieblingsspiele aus alten und neuen Zeiten

Heute nehme ich mal die Blogparade “Sieg oder Niederlage” zum Anlaß und schreibe euch ein paar Zeilen zu den “Offline-Spielen”, die wir früher immer gespielt haben. Ganz vorne dabei war natürlich in den ersten Jahren immer Malefiz und Ärgere-dich-nicht. Gerade Ärgere-dich-nicht war allerdings eher eine Herausforderung, denn es fiel mir als Kind definitiv schwer zu verlieren – wenn ich den Geschichten meiner Eltern glauben darf. Das lag vermutlich daran, dass mich meine Schwester immer heimlich über’s Ohr gehauen hat. 😉

gutes Blatt bei UNO
Mit dem Blatt kann man bei UNO kaum noch verlieren… also entspanntes Spielen! (Fotos: JK)

Später hat mich dann Mühle fasziniert, aber da hat sich dann irgendwann leider kein freiwilliger Gegner mehr gefunden, da ich alle Welt damit genervt habe, bis jemand mit mir Mühle gespielt hat. Ich glaube irgendwann konnte es einfach niemand mehr sehen. Das gleiche Schicksal ereilte dann auch 4-gewinnt… ich fand es faszinierend einfach und trotzdem spannend, aber die anderen wollten irgendwann nicht mehr. Weiß auch nicht warum… 😉 Interessant war bei dem Spiel allerdings, dass man theoretisch ja immer ein Unentschieden rausholen musste, wenn man keinen Fehler macht. Es geht also mehr darum, darauf zu warten, dass der andere was falsch macht. Wenn zwei 4-gewinnt-Profis am Werk waren, wurde es darum schnell langweilig, weil kein Fehler vorkam und es ständig unentschieden ausging.

In der späten Schulzeit hatten wir dann mit ein paar Klassenkameraden das Rollenspiel “Das Schwarze Auge” entdeckt und uns dann einmal pro Woche getroffen, um ein Abenteuer zu spielen. Manchmal auch mit Übernachtung und Nachtschichten, die wir am nächsten Tag bereut haben. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob solche Rollenspiele auch unter die Kategorie “Gesellschaftsspiele” fallen, aber ich würde sagen, man spielt auf jeden Fall in Gesellschaft. 😉

das verrückte Labyrinth
Das verrückte Labyrinth – macht einen manchmal verrückt! Wo bitte geht’s zum Totenschädel???

Im Studium ist dann die Offline-Spielerei etwas unter den Tisch gefallen. Die Computerspiele waren doch faszinierender und die Möglichkeit über das Internet mit anderen in der gleichen virtuellen “Welt” zu spielen, hat den Ausschlag gegeben, dass man die eine oder andere Nacht am Rechner verbracht hat, um im Egoshooter Unreal oder im Simulationsspiel Empire Earth die Gegner zu plätten. Erst mit den eigenen Kindern sind Brettspiele wieder an der Tagesordnung. Wir spielen gerne HalliGalli, Uno, Das verrückte Labyrinth und machen Bügelperlen und Rainbow Looms bis zum Umfallen. Vermutlich dauert es nicht mehr lange, bis mich der Sohnemann das erste Mal in Schach besiegt – mit dem Alter wird das Hirn ja schwächer und so habe ich eine gute Ausrede, wenn die “Eröffnung” mal in die Hose geht. 😉

Ich bin gespannt, welche Spiele andere Teilnehmer der Blogparade so gespielt haben. Aber einige Klassiker wie Ärgere-dich-nicht findet man sicher in den meisten Beiträgen wieder.